Umgang mit dem Sterben

 

In der Einzelarbeit oder mit der Gruppe

 

Authentic Movement, Tanz, Stille, Gespräch, Meditation, SomaticWork, Singen, Spielen, Radikale Ehrlichkeit, Ecstase und Sharing, Bewegung, Umgang mit Emotionen

Als Kind war mein größtes Ziel, keine Angst mehr vor dem Tod zu haben.
Täglich sterben rund 10 Milliarden Zellen im Körper.
Es sterben pro Tag etwa 152.000 Menschen auf der Welt.
Der Tod wird in unserer Gesellschaft immer noch verdrängt. Warum? Weil dieser Angst in uns auslöst. Die Todesangst ist die Quelle für die Angst vor dem Leben.

Als mein Papa, ein deutsch-jüdischer Mystiker und Schüler von Osho, vor 1,5 Jahren an Krebs starb, durfte ich seinen wunderbar mutigen, hingebungsvollen und neugierigen Übertritt in die uns unbekannte Welt miterleben. Obwohl es für ihn körperlich nicht sehr einfach war, da er an den Folgen des Krebses starb, meisterte er den Höhepunkt des Lebens in Stille und Hingabe.
Die Jahre seiner Krankheit prägten mich sehr und ich setzte mich immer wieder mit der Thematik Sterben auseinander. Meditation und Sterben sind EINS. Meditation kann in jedem Moment stattfinden und ich muss nur die Form finden, die mir hilft, in die Stille einzutauchen.
Die Frage, die ich mir immer wieder stelle: Lebe ich JETZT oder verlagere ich mein Leben auf die Zukunft, ohne wahrhaben zu wollen, dass alles vergänglich ist?

Die Vergangenheit hinterlässt Spuren in unserem Body-Mind-System, jedoch existiert sie nicht.
Die Zukunft ist ein Konstrukt unserer Vorstellung.

In der Einzelsitzung oder in der Gruppenarbeit werden wir uns dem Thema Sterben widmen.
Wir werden zusammen einfühlsam Dein Thema bearbeiten und Wege eines neuen lichtvollen Umgangs für Dich erarbeiten. 

Ich freue mich sehr, mit Dir den Tag zu verbringen und ich weiß, dass dieses Thema tief geht und Mut braucht. Bring Dich mit, mit all Deinen Emotionen und Deiner Liebe.